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Forsters Forscher auf Entdeckungsreise

Naturwissenschaften zum Anfassen - Der 4. Tag der Naturwissenschaften am Georg-Forster-Gymnasium, 7. Februar 2017. „Das war eins der Highlights in der Sekundar-Stufe“,- erinnert sich ein Abiturient. Der Naturwissenschaftstag am GFG findet alle 2 Jahre statt und wird für die 6. und 7. Klasse veranstaltet.

Die Schüler beginnen in diesen Jahrgangsstufen gerade erst mit dem Fach Chemie und haben durch den NaWi Tag eine Gelegenheit Naturwissenschaften besser kennen zu lernen. 2017 wurde der NaWi Tag zum vierten Mal veranstaltet. Die Schüler und Schülerinnen dürfen sich aussuchen, in welchen Workshop sie gehen möchten. Dieses Jahr standen 11 Workshops zur Verfügung. Schüler der Klassen 9 und den Jahrgangsstufen EF und Q, die sich freiwillig gemeldet haben, wurden auf die Workshops aufgeteilt, haben sich auf ein Thema spezialisiert. dieses dann den 6. und 7. Klässlern erklärt und mit ihnen experimentiert.
Das Interesse an Naturwissenschaften stieg in den letzten Jahren wieder und die Differenzierungskurse im naturwissenschaftlichen Bereich sind inzwischen wieder gut besucht. In der Jahrgangsstufe 9 gibt es zwei Kurse mit jeweils 15 Schülerinnen und Schülern und in der Jahrgangsstufe 8 ebenfalls 2 Kurse mit je 20 Schülerinnen und Schülern.
Wie jedes Jahr stellten drei Sponsoren die Veranstaltung sicher, indem sie großzügig Geld für die Anschaffung der Materialien, Wärmebild-Kameras, Modelle und moderne Ausstattung, zum Beispiel Wasserstoffautos, spendeten. Einige der Sponsoren kamen auch dieses Jahr wieder zur Schule um sich anzuschauen, wie die Schülerinnen und Schüler experimentieren und arbeiten. „Tolle Aktion. Ich denke, es ist sehr sinnvoll das zu unterstützen“, so Herr Lohmann von der Volksbank.
In einem der Workshops mit dem Titel „Dem Täter auf der Spur“ wurde experimentiert um Kriminalfälle zu lösen. Den Schülerinnen und Schülern wurde gezeigt, wie sie über ein Experiment richtig Protokoll führen.
Ein weiterer Workshop war „Streng geheim – auch vor Lehreraugen“. Dabei wurden Experimente für Geheimschriften,  zum Beispiel mit Zitronen- oder Rotkohlsaft, mit Feuer, Wachs und Kreide durchgeführt.
Auch ein interessanter Workshop war „Robotik als spielerischer Zugang zur Programmierung“. Die Schülerinnen und Schüler durften selber Roboter aus Lego bauen und diese dann am Computer programmieren. Die Roboter konnten sogar so eingestellt werden, dass sie sprechen.
Ein Workshop, der den Schülern auch großen Spaß bereitet hat, war „Der Spion, der aus dem Gymnasium kommt“. Hierbei ging es um Geheimsprachen, Botschaften und Verschlüsselungen, die selber gebastelt oder teilweise auch am Computer erstellt wurden.
In einem weiteren Workshop „Auf der Suche nach fernen Inseln, Planeten und Sternen“. haben die Schülerinnen und Schüler gelernt, wie man sich auf See an der Sonne orientiert und durften eine Sternenkarte selber basteln. Außerdem wurde über mögliches Leben auf anderen Planeten gesprochen.
Auch der Workshop „Greifvögeln auf der Spur“ war sehr interessant für die 6. und 7.-Klässler. 15 Schüler und Schülerinnen konnten Eintrittskarten für die Greifvogelschau gewinnen. Diese wurden dann ausgelost und um 12 Uhr ging es los. Leider machte das Wetter nicht so recht mit, ansonsten war es eine schöne Show. Die Schüler wurden mit einbezogen. Ihnen wurde der Lebensraum und das Verhalten von Falken und Eulen erklärt. Der Falkner legte besonderen Wert auf den Respekt vor der Natur.
Das „Überleben! Auf der einsamen Insel oder im Großstadtdschungel“ ist auch sehr gut angekommen. Die Schüler durften selber Batterien herstellen (zum Beispiel mit Hilfe von Zitronen) und haben gelernt, wie sie auf einer einsamen Insel überleben können.
Im Workshop „Schillernde Seifenblasen“ haben die Schülerinnen und Schüler ein kleines Heft bekommen, in dem einige Experimente aufgelistet waren, die sie mit großem Spaß durchführen und in das sie auch ihre Ergebnisse eintragen konnten. Eins der Experimente war, ein Glas mit Wasser zu füllen und eine dicke Schicht Pfeffer auf die Oberfläche zu streuen. Wenn man den Finger dann dort hinein steckte, blieb er trocken.
„Als ich dieses Experiment das erste Mal gemacht habe, war ich total überrascht. Ich hatte nicht gedacht, dass das funktioniert“, so -Frau Dr. Seidel. Später durften die Schüler noch selber Seife herstellen.
In der „Hexenküche – von Kräutern und ihrer Wirkung“ wurden Kräuter, Gewürze und allgemein Pflanzenprodukte unter dem Mikroskop genauer betrachtet und auch andere Experimente durchgeführt, zum Beispiel, wie sich einige Kräuterprodukte zusammen setzen und wie man deren Inhaltsstoffe gewinnen kann.
In dem Workshop „Guckst du noch oder riechst du schon?“ ging es vor allem um die Sinne, vom Sehen übers Schmecken und Riechen bis zum Hören. Es wurden einige  Modelle aufgebaut und Kärtchen bereit gelegt, damit sich die Schüler informieren können. Spannend war der Geschmackstest, in dem gefärbtes Wasser verkostet wurde. Je nach Farbe hatte man unterschiedliche Geschmacksempfindungen, obwohl es sich immer um Wasser handlte.
Im Workshop war „Camera obscura – Die Keksdosenkamera“ bauten die Schülerinnen und Schüler  selber eine Lochkamera und konnten damit Fotos auf dem Schulgelände machen. Danach wurden diese Fotos in einer Dunkelkammer entwickelt. Leider war dieses Jahr das Wetter sehr trübe und so mussten die Belichtungszeiten drastisch verlängert werden. Das kostete Geduld!
Lara Preugschas, 9b