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Zukunftsschule NRW

GFG ist Referenzschule im Projekt „Zukunftsschulen NRW“

Seit diesem Schuljahr ist das GFG Referenzschule im Projekt „Zukunftsschulen NRW, Netzwerk Lernkultur, individuelle Förderung“ des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW. Was bedeutet das?
Die Idee dieses Netzwerkes ist es, der Tatsache Rechnung zu tragen, dass Schulen zunehmend mehr Entscheidungsbefugnisse erhalten, die erforderlich machen, dass planerisches Arbeiten anders gedacht und organisiert werden muss. In den Richtlinien vorgegebene Leistungsstandards und Kompetenzerwartungen müssen angestrebt werden, dies jedoch ausgehend von regional sehr unterschiedlichen Voraussetzungen. Daher erscheint es sinnvoll, in regionalen Netzwerken gemeinsam an tragfähigen Ideen, Konzepten und Materialien zu arbeiten, mit denen man sich den Lern- und Lehrherausforderungen stellen kann. Unterrichten ist ein ausgesprochen vielschichtiges Handeln, das auch von den Lehrkräften dauerndes Weiterlernen erfordert. Dies geschieht durch das Unterrichten, durch die Vor- und Nachbereitung von Unterricht, durch Fortbildungen ebenso wie durch selbsttätiges Lernen. Es kann aber in besonderer Weise auch durch Netzwerkarbeit gelingen, denn hier kommen Berufserfahrung, Fachwissen und Können zusammen, sodass am Ende Konzepte und konkrete Unterrichtshilfen ausgetauscht und gemeinsam entwickelt werden können, die die Schülerinnen und Schüler auf ihren Lern- und Entwicklungswegen bestärken und voranbringen können.
Nils Berkemeyer formuliert dies in dem von ihm mit herausgegebenen Buch „Schulische Vernetzung“ 2012 so: „In schulübergreifenden Netzwerken erscheint für die Adaption neuen Wissens in einem System die Tatsache entscheidend, dass Wissen nicht einfach von einem zum anderen ‚transportiert’ werden kann, sondern jeweils im Adressatensystem neu vernetzt und in gewisser Weise co-konstruiert werden muss, um mit den eigenen Deutungsmustern und Routinen in einen fruchtbaren Dialog gebracht zu werden, aus dem schließlich auch eine tatsächliche Verhaltens- oder Einstellungsveränderung erfolgt. Bereits durch Kolleginnen und Kollegen erprobte Innovationen genießen dabei einen ‚Vertrauensvorschuss’, sind sozusagen professionsgemäß.“ Von dieser Art des Vernetzens von Wissen profitieren im Idealfall sowohl die daran beteiligten Lehrkräfte als auch die auf der Grundlage der entwickelten Konzepte unterrichteten Schülerinnen und Schüler. Aus diesem Grund arbeitet das GFG im Netzwerk „Zukunftsschulen NRW“ mit.
Die Initialtagung auf Landesebene fand am 03.04.2014 in Essen statt. Dort war auch das GFG mit den Projekten „Leseclub“ und „Komm-mit“ vertreten. Frau Almeida und Frau Mandel hatten zu diesen von ihnen inhaltlich und organisatorisch geleiteten Projekten einen gemeinsamen Informationsstand vorbereitet. Im Mai organisierten dann Frau Almeida und Frau Mandel im Anschluss daran bereits eine erste Regionaltagung „Zukunftsschule NRW“ im GFG. Die Tagung war sehr gut besucht und unsere Referentinnen und Referenten erhielten sehr positive Rückmeldungen. Vorgestellt wurden unsere Projekte „Schüler fördern Schüler“, „Komm mit!“, „Leseclub“, „Lernen lernen – Methodenlernen in der Orientierungsstufe“, „Sprachförderung für Nichtmuttersprachler“, Begabungsförderung „ForsterFüchse“ und „SINUS-Schule“. Die Netzwerkarbeit hat begonnen und wir sind dabei.


Win

Weitere Netzwerke, in denen das GFG vertreten ist:

  • Lernpotenziale – individuell fördern im Gymnasium
  • SINUS.NRW - Projekt zur Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts
  • zdi Kamp-Lintfort – Zukunft durch Innovation