Auch in diesem Jahr nahm das Georg-Forster-Gymnasium wieder mit großem Engagement am Wettbewerb Freestyle Physics der Universität Duisburg-Essen teil. An gleich zwei Wettbewerbstagen waren unsere Schülerinnen und Schüler mit ihren selbst entwickelten Projekten vertreten.
Am ersten Wettbewerbstag machten sich 24 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen auf den Weg nach Duisburg. Die Aufgabe bestand darin, einen funktionsfähigen Hafenkran ausschließlich aus Schaschlikspießen und Gummibändern zu konstruieren. Der Kran musste vorgegebene Maße einhalten und eine Last von 400 Gramm sicher tragen können.
Viele der Modelle entstanden in den vergangenen Wochen in unserer Freestyle-Physics-AG, andere wurden eigenständig zu Hause gebaut. Besonders erfreulich war, mit welchem Durchhaltevermögen die Schülerinnen und Schüler an ihren Projekten arbeiteten. Obwohl einige Kräne erst kurz vor dem Wettbewerb fertiggestellt wurden, gaben fast alle bis zum Schluss nicht auf. Am Wettbewerbstag funktionierten schließlich alle eingereichten Modelle.
Ein ganz besonderer Erfolg gelang Sophie und Hadija aus der Klasse 10b. Mit ihrem Kran erreichten sie den 1. Platz in einem Teilnehmerfeld mit mehreren hundert Schülerinnen und Schülern. Als Preis erhielten sie einen 250-Euro-Thalia-Gutschein sowie eine Urkunde. Bereits während des Wettbewerbs sorgte ihr Projekt für großes Interesse: Die beiden wurden für die WDR Lokalzeit und anschließend auch für WDR 2 interviewt.
Am zweiten Wettbewerbstag nahmen vier Schülerinnen am Wettbewerb Mausefallenboot teil. Hier bestand die Aufgabe darin, ein Boot zu entwickeln, das ausschließlich durch die Energie einer gespannten Mausefalle angetrieben wird. Gewertet wurde die Zeit, die das Boot für eine Strecke von zwei Metern benötigte.
Auch wenn in dieser Disziplin kein Podestplatz erreicht werden konnte, überzeugten die Teilnehmerinnen durch ihre selbstständige Arbeitsweise. Die Boote wurden größtenteils eigenverantwortlich geplant, gebaut und getestet – ein schönes Beispiel für Kreativität, Ausdauer und technisches Geschick.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihrem Einsatz und insbesondere Sophie und Hadija zu ihrem herausragenden Erfolg. Wir freuen uns schon auf den nächsten Freestyle-Physics-Wettbewerb!



















