Gruppenbild mit Dame: 24 Lehrkräfte nahmen an der Fortbildung zum Lions-Quest Programm „Erwachsen werden“ teil, geleitet von der Lions-Quest-Trainerin Yasmin van Deest (erste Reihe dritte von links) und finanziert von drei Lions Clubs der Region.
Eine Rangelei am Schulkiosk, realitätsnah mit vollem (Ellen-)Bogeneinsatz nachgespielt von 20 Lehrkräften, und anschließend eine Reflexion zu der Frage „Wie lösen wir Konflikte friedlich?“ gemeinsam moderiert von weiteren fünf Lehrkräften – Szenen einer Fortbildung.
Unter Anleitung von Yasmin van Deest arbeiteten sich 28 Lehrerinnen und Lehrer von vier niederrheinischen Gymnasien am 20. und 21. Februar in das Lions-Quest- Programm zur Stärkung der sozialen Kompetenzen Lernender ein. Sie kommen von zwei Moerser Gymnasien, Grafschafter und Adolfinum, sowie den Gymnasien Straelen und Kamp-Lintfort. Die Referentin, seit gut einem Jahr Lions-Quest-Trainerin für Nordrhein-Westfalen, ist begeistert: „Man merkt, dass die Teilnehmenden viel Erfahrung mitbringen: Da kommen sofort Ideen und Rückfragen auf, wie man die Materialien aus dem Ordner umsetzen kann. Ich bin gespannt auf die weiteren Probestunden.“
Ermöglicht haben diese Fortbildung die Lions Clubs Juventas Rheinberg, der Lions Club Kamp-Lintfort/Rheinberg sowie der Lions Club Moers, indem sie den Großteil der Finanzierung sicherstellten. Frau Dr. Astrid Czubayko-Reiß, Schulleiterin des Grafschafter-Gymnasiums und Mitglied des LC Juventas Rheinberg, war federführend für die Organisation der Fortbildung verantwortlich: „Wir sind wirklich sehr froh, dass diese Fortbildung jetzt wieder regelmäßig stattfindet und wir zum zweiten Mal Gast am Georg-Forster-Gymnasium sein dürfen: Danke! Wir leben in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten – mit diesem Programm in der Erprobungsstufe sind unsere Schülerinnen und Schüler gut gerüstet.“ Renate Hirt, Präsidentin des Lions Clubs Kamp-Lintfort/Rheinberg, ergänzte: „Wenn wir Projekte wie Klasse 2000 im Grundschulbereich oder das Lions-Quest-Programm für die Erprobungsstufe fördern, geht es um das gleiche Ziel: Kindern und Jugendlichen den Rücken zu stärken.“
Der Lions Club Moers, vertreten durch Henner Sander, seit elf Jahren Beauftragter für das Lions-Quest-Programm, sponserte zusätzlich die Verpflegung der Teilnehmenden. Henner Sander war ebenfalls eigens angereist: „Es freut mich, dass die Fortbildung so gut besucht ist und sich so viele Lehrkräfte die Zeit nehmen, sich auch am Wochenende in das Lions-Quest-Programm einzuarbeiten. Ich hoffe sehr, dass alle Teilnehmenden Nützliches für die Arbeit in der Schule mitnehmen können.“
Den Mehrwert für ein gutes Lernklima und die Schulgemeinschaft betonte Alexander Winzen, Schulleiter des Georg-Forster-Gymnasiums, Mitglied im LC Kamp-Lintfort/Rheinberg und Gastgeber der Fortbildung: „Von dem Lions Quest-Programm profitiert nicht nur die Klassengemeinschaft. In der Regel können Lehrkräfte störungsfreier arbeiten und Fachinhalte schneller ins Zentrum des Unterrichts stellen. Mit dem Lions-Quest-Programm in der Unterstufe legen wir außerdem die Basis für unser soziales und demokratisches Miteinander.“
Die Qualität des Programms, das in vielen der vertretenen Schulen in den Jahrgängen 5 und 6 im Stundenplan verankert ist, hob Fabian Bröckling, Lehrkraft am GFG, hervor: „Sich zwei Tage lang in ein Konzept einzuarbeiten, immer wieder selbst Energizer auszuprobieren, eine konkrete Stunde zu planen und durchzuspielen – das ist schon sehr intensiv. Die Mühe hat sich aber gelohnt: Das Programm ist wirklich ausführlich vorbereitet, gut didaktisiert und sofort einsetzbar. Ich bin gespannt, wie sich das Programm in meiner ersten Klasse 5 umsetzen lässt.“

Alexander Winzen, Schulleiter des Georg-Forster-Gymnasiums und LQ-Beauftragter des LC Kamp-Lintfort/Rheinberg, Renate Hirt, Präsidentin des LC Kamp-Lintfort/Rheinberg, Dr. Astrid Czubayko-Reiß, Schulleiterin des Grafschafter-Gymnasiums, und Henner Sander, Beauftragter des LC Moers für das Lions-Quest-Programm, freuen sich über eine gelungene Fortbildung.

